Der Maulwurf hat ne Brille
Eineinhalb Jahre nach der Untersuchung beim Augenarzt und dem attestierten Wissen, dass ich eine Brille benötige, habe ich gestern meine Eitelkeit überwunden und bin zum Optiker meines Vertrauens geschlichen, und ja, nun habe ich eine.
Ich weiß nicht wie lange ich vor der Auswahl gestanden, und eine nach der anderen probiert habe, aber 90min waren es bestimmt. Am Ende blieb eine übrig, besser kann es wohl nicht laufen.
Bin ja froh, dass mich der nette Verkäufer – Oder sagt man da Optiker? – vor das richtige Regal geschubbst hat, sonst hät ich nun entweder ne Kinder-, Frauen- oder Opabrille.
Nunja, in sechs Tagen kann ich sie abholen, die Glasgläser (auf Raten meiner Schwester) müssen noch geschliffen werden, hoffentlich verleg ich sie nicht sofort oder setzte mich darauf, bin ja gespannt wie die Welt mit scharfen Kanten aussieht.
Bild folgt nur, wenn ich mir damit gefalle.
Und nun? Urlaub!?
Job suchen, Sommer genießen, die letzte Prüfung machen, Berlin nochmal genau anschauen, Koffer packen und weg. So in etwa sehen die nächsten Wochen wahrscheinlich aus.
Mit einem Punkt – Berlin nochmal genau anschauen – habe ich gestern abend schon begonnen, da zu später Stunde keine S Bahn mehr fuhr, schlug ich mich mit dem Rad von Fhain nach Moabit durch, alles in allem eine nette Route, leider sind die Bilder großteils zu dunkel und unscharf, Handy eben.
Studiengebühren
Vor ein paar Tagen war in der FAZ zu lesen, dass die Wirtschaft mehr Geld für die Universitäten fordert, natürlich nicht von sich selbst, sondern vom Staat, dabei proftieren ja gerade sie von gut ausgebildeten Akademikern, dafür etwas zu zahlen, was über die üblichen Spenden hinausgeht, scheint ihnen noch nicht in den Sinn gekommen zu sein.
In Amerika ist es dagegen usus, auch nach dem Abschluss noch Spenden für die eigene Universität zu entrichteten, sofern man Geld zum spenden hat, in Deutschland ist man mit dem Abschluss raus und findet nur selten den Weg zurück, Beispiele wie die Volkswagen-Bibliothek der TU Berlin sind noch sehr selten, und gehen eigentlich auch noch nicht weit genug.
Der Staat kann die Universitäten nicht mit der Menge Geld versorgen die sie benötigen um eine gute Lehre durchführen zu können, damit sind zum einen die nötige Renovierung der Gebäude, aber auch eine höhere Anzahl an Stellen für Professoren, Post-Docs und WiMis gemeint, und damit auch endlich Tutorien in kleinen Kreisen und nicht im vollgestopftem Audimax. Den ganzen Beitrag lesen
Californication – Herrlich!!
Schaut es euch einfach mal an, einfach herrlich, David Duchovny in Hochform, und viel nackte Haut, schöne Frauen und herrliche Dialoge. Ich selbst schau es mir auf Englisch an, ob es die Folgen schon auf Deutsch gibt weiß ich nicht, aber ich will mein Englisch eh verbessern, also auch egal. Schaut rein!
Das sind die Hauptdarsteller, die Kleine hinten rechts ist übrigens die ganz Kleine aus Die Nanny, wie schnell die Zeit vergeht.
Das Aquarium ist wieder sauber
Ich denke viele können sich noch an das gute Gefühl erinnern, dass sich nach einer absolvierten Prüfung einstellt, eine Mischung aus Glück, Erleichterung und Befriedigung. Endlich hat man mal wieder einen großen Brocken abgehackt, und wäre die Wohnung nicht schon in der Zeit des Lernens bis in den letzten Winkel gesäubert worden, dann würde man sich sofort in die Hausarbeit stürzen, denn Energie ist nun wieder im Überfluss vorhanden, es wird geputzt, eingekauft, telefoniert und Liegengebliebenes im Eiltempo erledigt, eine absolvierte Prüfung beschwingt, wären da nicht die Belastungen im Vorfeld, sollte man nie mit ihnen aufhören.
Mir geht es gerade so, gestern habe ich meine vorletzte Prüfung gemeistert und nun genieße ich das schöne Gefühl und wienere die Wohnung, denn bei nur 2 Tagen Lernzeit ist sie diesmal leider nicht bis in die letzte Ecke sauber geworden, und ja, auch das Aquarium wurde mal wieder geputzt – das Aquarium ist wieder sauber – nu seh ich auch den einen Fisch darin wieder.
TrueCrypt 6.0 ist da
TrueCrypt 6.0 ist erschienen, für alle die ihre Daten vor fremden Zugriff absichern wollen kann ich das Programm nur empfehlen. Das Programm ermöglicht eine Verschlüsselung von einzelnen Laufwerken, Containern und/oder der Systempartition. In der neuesten Version ist es jetzt auch möglich ein komplettes Betriebssystem nicht nur zu verschlüsseln, sondern es zudem zu verstecken.
Also einfach ein jungfräuliches Windows auf den Rechner packen, dass im Notfall gebootet wird, während das Echte gut versteckt nur dann gebootet wird, wenn keiner zuguckt.
Gute Anleitungen gibts hier: www.fixmbr.de.
Das Programm selbst hier: www.truecrypt.org.
Noch ein kleiner Nachtrag: Nachdem mein Laptop schon seit geraumer Zeit komplett verschlüsselt ist (BS und Datenpartition), wollte ich gestern auch das BS meines heimischen Rechners verschlüsseln, leider kommt TrueCrypt mit meinem Raid nicht zurecht, der Pretest vor der Verschlüsselung klappt zwar, allerdings merkt TrueCrypt das nicht und bricht ab, es bleibt also abzuwarten ob hier noch nachgebessert wird, die Datenpartition ist zumindest safe.
Ergänzung:
Die Version 6.0 wurde bereits mit der 6.0a ersetzt, und siehe da, nun klappt das Verschlüsseln auch wieder mit einem Raidverbund.
Ritter Christian
Nachdem ich mich viele Jahre gegen eine Aufnahme in die Heylige Frau Latte gewehrt hatte, entschied ich mich vor einigen Wochen dann doch diesen Schritt zu wagen. So geschah es, dass ich gestern auf dem Sommerfest der Latte getauft wurde und erfuhr dabei am Rande, dass ich eigentlich schon drei Jahre Mitglied bin, an meine Aufnahme kann ich mich aber nicht mehr deutlich erinnern, der Gerstensaft mag schuld daran sein.
Nun bin ich also ein getaufter Lattenjünger, und da ich das Vordiplom seit vielen Jahren mein Eigen nennen kann, wurde ich auch gleich noch zum Ritter geschlagen.
Dreißig – 30!
Jawohl es ist soweit, die Twens hab ich hinter mir, nun steht die drei davor. Als Junggeselle hat man es dann ja auch noch doppelt schwer, denn die lieben Freunde erwarten nicht nur eine Feier, nein, sie lassen einen auch noch Treppen kehren, eine Tradition die man so wohl nur im Norden kennt, dort aber wahrlich jeder.
Zumindest tippten viele Passanten auf ‘Treppen-Feger’ als sie mich abends und nachts mit dem Besen gesehen haben, dieser steht nun erst mal im Putzeck, aber es gibt schon einige Kandidaten die ihn erben werden.