TrueCrypt 7.0
Mal wieder ein großer Release, TrueCrypt 7.0 ist draußen. Allen die TrueCrypt noch nicht verwenden, empfehle ich einen Besuch der Seite. Zumindest auf Laptops ist TrueCrypt in meinen Augen ein Muss!
Nokia 5800 und Emails
So, lange war hier Ruhe, nun schreib ich endlich mal wieder was.
Nachdem ich mir vor einigen Monaten die Internet Option M von O2 geleistet habe, und damit über eine Flatrate verfüge, habe ich einige Mailkonten auf meinem Nokia eingerichtet.
Das Einrichten gestaltet sich bei normalen Anbietern sehr einfach, da Nokia ein eigenes Programm für Einrichtung der Postfächer zur Verfügung stellt. Nach Eingabe der Mailadresse werden alle erforderlichen Einstellungen automatisch ermittelt, einzig das Passwort muss danach noch per Hand eingegeben werden.
Nach dem Einrichten des Postfaches empfehle ich eine Deinstallation der Nokia Email Software, da diese bei mir im Betrieb zu einigen Problemen geführt hat. Nach der Deinstallation empfehle ich noch einen Neustart des Handys, danach kann das Postfach dann ohne Probleme genutzt werden.
Damit Emails verschickt und empfangen werden können, muss unter den Email-Einstellungen für den Versand und den Empfang noch jeweils einmal das Passwort eingegeben werden, eine lästige Sache, vor allem wenn man gerne lange Passwörter nutzt.
Ich habe bereits POP3 und IMAP getestet, beides läuft wunderbar, wobei ich eher zu IMAP raten würde. Bei 300 SMS, 200 Emails (POP3) und laufenden MP3-Player ging mein Nokia leider in die Knie und hatte nach dem Neustart alle Mitteilungen, Mails und Postfacheinstellungen vergessen. Beim Abruf von neuen Mails empfehle ich daher alle anderen Programme vorher zu schließen. Auch beim Öffnen von Mails kann das Handy mitunter einfrieren, auch hier hilft nur ein Neustart.
Alles in allem bescheinige ich dem Nokia 5800 Express Music eine gute Note in Sachen Emails, auch wenn ich nicht mehr als 2-3 Konten parallel betreiben würde, da das Handy mit der Verwaltung sonst ein wenig überlastet scheint.
Kleiner Tipp noch: Bei der Verbindungsart in den Mail-Einstellungen am besten Standardverbindung wählen, dann nutzt das Handy für den Automatischen oder Manuellen Abruf eventuell bekannte WLAN-Netze in der Umgebung. UMTS und Co. gehen natürlich auch einwandfrei, WLAN ist dann aber doch schneller.
Backup und Dropbox, mal wieder
Für meine Backups benutze ich wie bereits erwähnt die Software Z-DBackup, diese gibt es als Gratisversion für Privatnutzer, wenn auch mit einem reduziertem Funktionsumfang. Ich habe mir vor einigen Jahren die Komplettversion geschenkt und den Einsatz der Software bis heute nicht bereut.
Die Software bietet alles was das Backup-Herz begehrt. Inkrementelle, differentielle und Vollbackups, verschlüsselt, unverschlüsselt, 1:1 und /oder Synchronmodus. Um es kurz zu machen, es kann alles. Die Backups können dabei auf dem gleichen Rechner landen, auf externen/internen USB/SATA/eSATA Platten, im Netzwerk oder gar auf einem entfernten FTP-Server (meiner hat leider zu wenig Platz hierfür).
Alle Jahre wieder…
… muss ein neuer Rechner her. Wobei, diesmal hat der “Alte” ganze zweieinhalb Jahre durchgehalten, nur das Gehäuse wurde vor einem Jahr ausgetauscht.
Da die derzeitige Konfiguration an ihre Grenzen gestoßen ist, ich für die alten Teile zudem einen Käufer finden konnte (der ein wahnsinniges Schnäppchen macht), habe ich mich nach längerem hin und her für eine Aufrüstung entschieden.
Vom alten Rechner blieben:
- Gehäuse
- 1 HDD
- DVD LW
Also nicht sehr viel, alles andere brachte der Weihnachtsmann bzw. Alternate wie gewohnt innerhalb weniger Tage (3). Ich habe mich für einen Intel i5 entschieden, der hat für mich bei weitem genug Rechenpower, ist sparsam im Verbrauch (dazu später mehr) und vergleichsweise billig (selber Preis wie ein Quad Core 9400). Beim Motherboard bin ich Serientäter, ist mal wieder ein ASUS, habe mich beim Kauf nach den Bewertungen der anderen Käufer gerichtet, heraus kam dann das ASUS P7P55D.
Microsoft Office 2010 Betatest
Microsoft hat sein neues Office2010 als Beta zum Download frei gegeben. Die Version ist von jetzt bis zum Oktober 2010 nutzbar, kostenlos natürlich. Da es sich um eine Beta handelt, kann es bei der Nutzung allerdings zu kleinen Fehlern bzw. Aussetzern kommen.
Eigentlich nutze ich auf den heimischen Rechnern bisher noch OpenOffice, werde mir nach dem kommenden “Format C:” diese Beta allerdings mal ansehen und vielleicht sogar als Standard betreiben. Durch die Arbeit habe ich mich nun doch wieder ein wenig an MS Office gewöhnt, traurig, aber wahr.
Nokia 5800 Express Music, Synchronisation mit Google
Vor wenigen Wochen hat mich mein alter Wegbegleiter das Nokia N80 Internet verlassen. Nach zweieinhalb Jahren Dauerbetrieb (max. 1-2 Wochen war es aus) hatte sich der Slide-Mechanismus verabschiedet. Da ich meinen Vertrag erst kürzlich verlängert habe, musste also ein neues, unsubventioniertes Handy her.
Nach etwas längerem Überlegen konnte das Nokia 5800 Express Music den Sieg für sich entscheiden. Wichtige Punkte bei der Auswahl waren UMTS, GPS, WLAN, MP3 und leichtes Einlesen der alten Kontaktdaten, der Touchpad war Bonus.
Das Handy wurde von Amazon zügig geliefert, die Daten fanden mittels Nokia PC Suite schnell den Weg auf die 8GB große Speicherkarte ebenso das ein oder andere Liedchen. Das Handy lässt sich sehr gut bedienen, die Musikwiedergabe klingt sehr gut (habe die Öhrstöpsel aber gegen Mittelklasse-Hörer von Sennheiser eingetauscht) und alles in allem bin ich sehr zufrieden.
Aber dann kam es wie es kommen musste, das alte Leid begann von neuem. Die Synchronisation von Nokia und Thunderbird. Auch 1-2 Versionssprünge der PC Suite später hat sich an dieser Unzulänglichkeit nichts geändert, Nokia verweigert seinen Kunden diese Option weiterhin, schade.
Rechner automatisch runterfahren
Wie ich hier schon geschrieben habe, nutze ich für die Synchronisation meiner Portablen Programm (Firefox, Thunderbrid, Filezilla, … ) und meiner Keypass-Datei seit kurzem das Programm/den Dienst Dropbox. Um die Wartezeit während des Synchronisierens nach der Arbeit oder auch nach dem Surfen zuhause nicht vor dem Rechner verbringen zu müssen, habe ich mir ein Programm gesucht, das meinen Rechner automatisch abschaltet sobald die Synchronisation beendet ist.
Ich wurde fündig, TOff trifft es genau. Einfach den Netzwerktraffic als “Shutdown”-Option wählen, Verzögerung auswählen – bei mir 5min – und schon fährt der Rechner nach erfolgreichem Sync herunter.
Dropbox – Synchronisation leicht gemacht
Ich bin schon vor einigen Monaten auf die Dropbox gestoßen, da ich das Programm nun aber auch selber nutze, schreib ich mal kurz was drüber.
Die Dropbox richtet sich an Personen die an mehreren Rechnern arbeiten und auf diesen Rechner gerne auf die gleichen Daten zugreifen wollen. Bei den Daten kann es sich hierbei um Bilder, Musik, Texte oder auch portable Programme handeln die mittels Dropbox synchronisiert werden.
Bei der Installation von Dropbox wird ein Dropbox-Verzeichnis bestimmt. Alle Daten die in dieses Verzeichnis kopiert werden (oder unter Linux symbolisch mit diesem verlinkt sind) werden dann auf den Webspace übertragen. Verbindet sich der Nutzer nun mit einem anderen Rechner, wird der Inhalt des Webspaces auf Änderungen überprüft und eventuell neuere Dateien heruntergeladen. Die Dateien im Dropbox-Verzeichnis sind also immer synchronisiert.
Ich selbst nutze Dropbox für einige portable Programme und deren Konfigurationen und ab und an für ein paar kleinere Dateien und Fundstücke aus dem Netz. Da die Konfigurationen der Programme das ein oder andere Passwort enthalten liegen die Daten nicht lose in der Dropbox sondern sind in einem TrueCrypt-Container gespeichert.