Zum Haare ausreißen …

… ist das doch mal wieder. Im Vergleich zu vielen anderen Staaten geht es uns in Deutschland immer noch sehr gut, dass sollte dann man immer bedenken. Aber warum sind dann so viele unzufrieden?
In meinem Freundeskreis haben wir nach ein paar Bierchen immer einen Abstecher in politische Diskussionen genommen, aber selbst diese bleiben in den letzten Monaten aus. Warum? Weil keiner mehr damit rechnet das sich etwas ändert. Ideen haben wir viele, und es ist anzunehmen das es auch viele Politiker gibt, die gleichfalls gute Ideen entwickeln, nur blöd das diese in der Politik nicht ankommen.

Ich lese mich wöchentlich durch Blogs und Zeitungen und habe für mich entschieden das unsere Politiker schlicht nicht mehr wissen was sie tun (sollen). Sie stecken fest zwischen den Ansprüchen der Wähler und der Arbeitgeber/Mittel- und Oberschicht/Parteifreunden, … . Man diskutiert über Steuererleichterungen für den Mittelstand während den Kommunen, Schulen, Universitäten, … das Geld ausgeht und der Staatshaushalt wächst und wächst und mit ihm die Schulden. Von einem Abbau der Verschuldung sind wir so weit weg wie schon lange nicht mehr, dabei sollte gerade dies eines unserer größten Zeile sein. Um die 90 Milliarden € Zinsen zahlen wir glaube ich pro Jahr, eine Summe über die sich Kinder/Schüler/Auszubildende und Studenten nebst Lehrapparat freuen würde.

Und warum eine bessere Ausbildung so wichtig für Deutschland ist sollte nun jeder schon wissen! Als Technologiestandort sind wir darauf angewiesen in Ausbildung und Forschung zu investieren. Die Zeitspannen in denen wir der Welt Technologien liefern die nur wir kennen und produzieren können werden immer kürzer, umso wichtiger ist es den Vorsprung zu halten. Das geht nur mit guter Ausbildung. Arbeitern die schnell und flexibel neue Produkte fertigen können, Entwickler die innovativ arbeiten und Technologien weiter entwickeln, Forscher die Neues entdecken und damit den Weg frei machen für neue innovative Produkte.

Den ganzen Beitrag lesen

World of Warcraft – Das Resümee

Im Januar 2006 wurde ich von einem Freund auf das online Rollenspiel World of Warcraft aufmerksam gemacht. Es folgten viele Monate guter Unterhaltung, Spaß am Spiel und mit den Mitspielern. Viele lange Nächte in denen man sich mit zahllosen Bossen maß und oft einen Sieg einstreichen konnte, oder man die eigene Fraktion auf dem Schlachtfeld in epischen Schlachten verteidigte.

Es folgten Gildenwechsel, eine eigene Gilde mit vielen Freunden, einige Erfolge, aber es machten sich mit dem ersten Addon The Burning Crusade auch Verschleißerscheinungen an den Spielern und der Spielwelt bermerkbar. Im Sommer 2007 verkaufte ich meinen ersten Account, verspürte im Herbst 2007 aber nochmals die Lust, mit vier ehemaligen Gildenkollegen ein wenig zu daddeln.

Den ganzen Beitrag lesen

Das Wahljahr hat begonnen

Nun steht es also fest, am 27.September 2009 werden wir uns eine neue Regierung wählen. Eine bessere? Wohl eher nicht, es werden zu 95% die gleichen alten, gelangweilten, engstirnigen und verstrittenen Politiker im Bundestag sitzen.
Die große Koalition wird es wohl nicht wieder schaffen, dafür haben sie in den letzten Jahren schlicht zu wenig gewagt und umgesetzt, es wird wohl auf Schwarz/Gelb hinauslaufen.
In den nächsten neun Monate werden die Wähler nun wieder mit allen denkbaren Versprechungen zur Wahl einer Partei verführt. Sie alle werden uns die perfekten Lösungen für die großen Probleme liefern, um sich dann nach der Wahl nur an 20% der Versprechen zu erinnern und davon auch nur 2% umzusetzen.

Den ganzen Beitrag lesen

Man kommt nicht umhin …

… die Krise zu sehen. Da denkt man nach dem Aufstehen nichts böses, geht ins Netz und liest sich durch die Zeitungen. Frankreich will im großen Stil verstaatlichen, Deutschland lacht darüber, denkt parallel aber über Hilfen für die Autoindustrie nach. Die erste Bank, Bayern LB, bedient sich an Steuergeldern und zapft als erste den Banken-Rettungs-Fond an. Ackermann verzichtet auf seinen Bonus, und es kommt einem fast so vor, als wolle er dafür auch noch gelobt werden. Den ganzen Beitrag lesen

14!

Nachdem ich in den letzten Wochen sehr oft auf sie angesprochen worden bin, habe ich sie soeben noch einmal durchgezählt. Nach der Rückkehr zweier lang verschollener Exemplare, besitze ich nun vierzehn (14!) Kapuzenpullover.
Ihnen stehen zwei Pullover ohne Kapuze gegenüber, aber ich denke, da werde ich in den nächsten Jahren für ein wenig Ausgleich sorgen müssen.