Synology PhotoStation mit verschlüsselten Ordnern nutzen

SynologyLogo_enu_no_slogan_for_web.pngUm meine Daten im Falle eines Diebstahles vor fremden Zugriff zu schützen, habe ich meine Bilder alle in einem verschlüsselten Ordner abgelegt. Dieser Order muss nach einem Neustart manuell eingebunden werden, ein Dieb kommt daher nicht an diese Daten ran. Leider unterstützt die Photo Station dieses Feature nicht, neben dem eigentlichen Speicherort der Fotos ( /volume1/photo) sind auch die home-Verzeichnisse der Nutzer unverschlüsselt. Eines der Hauptprobleme hierfür ist die fehlende Interaktionsmöglichkeit beim Start des NAS-Systems mit dem Nutzer. Bei einem normalen Rechner kann das System beim Booten nach einem Passwort zur Entschlüsselung fragen, nicht so bei einem NAS. Abhilfe könnte ein Dongle liefern, aber das ist Zukunftsmusik. Widmen wir uns daher der eigentlichen Aufgabe: Einbinden verschlüsselt gespeicherter Bilder in die PhotoStation.

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Homeserver Upgrade – Ein neues NAS muss her!

SynologyLogo_enu_no_slogan_for_web.pngAlle Jahre wieder kommt der Zeitpunkt an dem einen klar wird, dass die vorhandene IT-Hardware einmal grundlegend modernisiert gehört. Häufige Gründe sind Performance Probleme bei Spielen und Anwendungen (PC, Tablet oder Smartphone,NAS), Kratzer im Display (Tablet oder Smartphone), müde Akkus (Tablet oder Smartphone) oder sowas banales wie fehlender Speicherplatz (NAS, z.T. auch Tablet und Smartphone). Mich ereilte nun der letzte Fall, mangelnder Speicherplatz meines NAS-Systems (Ds213J), welches mit zwei 4TB-Platten aus dem Hause Western Digital bestückt war, Platz für 4GB bot, da es im Raid betrieben wurde (Mirroring).

Da ich alle elektronischen Geräte des Haushalts auf die Nutzung des NAS als Speicherplatz hin eingerichtet hatte, kamen in den letzten Monaten einige TB an Daten zusammen, so dass die Platten voll liefen. Parallel war das NAS mit den darauf laufenden Anwendungen auch hoffnungslos überlastet. Insgesamt wurden drei WordPress-Webseiten gehostet, es lief die PhotoStation (Bilderalbum erreichbar über das Web), die AudioStation (Musiksammlung, von überall erreichbar), ein Mail-Server für alle Mails meiner vier Domains und ein SVN-Server für meine kleinen Codeschnippsel. Alles zusamen führte zu langen Ladezeiten der Webseiten, keine Erreichbarkeit wenn parallel ein Backup erzeugt wurde (auf USB-Platte) und tagelange Maximalauslastung wenn die Urlaubsbilder in die PhotoStation geladen wurden, ohne sie durch den Desktop-PC vorab zu indizieren und Thumbnails zu erstellen.

Die vorhandene Hardware (zwei 4TB WD Red HDDs, eine Seagate 8TB Archive HDD und das DS213J-NAS) sollte weiterhin Verwendung finden, gesucht wurden Komponenten die daraus ein den Wünschen entsprechendes Gesamtkonzept ergeben. Ein wichtiger Punkt war die Forderung nach einem dezidierten Chip für die Verschlüsselung der Daten, da wichtige Verzeichnisse verschlüsselt vorgehalten werden sollten. Nach langen Überlegungen fiel die Wahl auf die neue DS916+, welche die Nachfolge des DS415+ Systems darstellt. Lange zeit hatte ich die DS415+ im Auge, da sie aber zunehmend schwer zu bekommen war, und der Speicher nur unter Garantieverlust erweiterbar war, entschied ich mich für die DS916+ mit 8GB RAM. Komplettiert wurde die Bestellung durch eine weitere 4TB WD Red, zwei kurze Ethernetkabel und zwei neue Powerline-Adapter, letztere behandle ich Ende. (mehr …)

Anleitung für die Einrichtung eines HPC-Clusters – Teil 1

Anleitung für die Einrichtung eines HPC-Clusters
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In den letzten sieben Jahren konnte ich umfangreiche Erfahrungen in der Einrichtung und dem Betrieb eines High Performance Computing Clusters (HPC-Cluster) sammeln. Daraufhin fragte mich ein Kollege Anfang des Jahres, ob ich mein Wissen nicht in einer kleinen Anleitung zusammentragen könnte. Er hätte noch einige ältere Rechner zur Verfügung, die er gerne zu einem (HPC-) Cluster zusammenfügen würde um kleinere Berechnungen durchführen zu können. Ich sagte zu.

In den folgenden Wochen schrieb ich ihm eine kurze Anleitung in LaTeX zusammen. Richtig zufrieden war ich mit der Anleitung allerdings nicht. Daher fasste ich den Plan, mit Hilfe einer Artikelserie die Anleitung noch einmal durchzuarbeiten und zu verbessern. Ich werde alle wichtigen Punkte in den Artikeln ansprechen und versuchen möglichst viele Informationen zusammen zu fassen oder mittels externer Links zugänglich zu machen. Am Ende soll die Lektüre der Artikelserie ausreichen, um einen HPC-Cluster installieren zu können. Parallel werde ich auch die LaTeX-Fassung der Anleitung überarbeiten und anschließend als PDF zur Verfügung stellen.

Im Folgenden werde ich zuerst den Begriff High Performance Computing erklären und in welchen Bereichen diese Technik Anwendung findet. Abschließen wird der erste Teil dieser Serie mit den Grundvoraussetzungen für die Umsetzung dieser Anleitung.
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DIY Ambilight und Spielkonsole mit einem Raspberry Pi – Teil 2

DIY Ambilight und Spielkonsole mit einem Raspberry Pi
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Ein kleines Update meinerseits, die ersten Teile des Systems sind eingetroffen. Leider fehlen im Moment noch die wichtigsten Teile, die LEDs. Ansonsten könnte ich mit dem Anbau der LEDs an den Fernseher bereits beginnen, alles verlöten und Funktionstests durchführen. Auf der anderen Seite ist die Bestellung erst zwei Wochen her, also Jammern auf hohem Niveau.

Damit ich selbst den Überblick behalte, hier die Liste der benötigten Teile und deren Status (Grün = Vorhanden): (mehr …)

DIY Ambilight und Spielkonsole mit einem Raspberry Pi – Teil 1

DIY Ambilight und Spielkonsole mit einem Raspberry Pi
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Ich habe mit meiner Frau ein Abkommen: Technik ist meins! Zum Glück fehlt ihr mein Bezug zu technischen Dingen: Funktionieren sie, sind sie langweilig. Nur solange etwas daran zu verbessern oder reparieren ist, fesseln sie mich. Dann aber oft vollständig, meine Frau spricht dann vom „Tunnel“.

Nun kam es vor wenigen Tagen dazu, dass meine Frau außer Haus in den Genuss eines Fernseher mit indirekter Beleuchtung gekommen ist. Kurze Zeit später erhielt ich eine WhatsApp-Nachricht: „Schau mal! Will ich auch!“. Es dauerte wenige Millisekunden, bis es bei mir im Gehirn zu rattern begann: „Will sie haben? SOLL sie haben!“. (mehr …)

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