… die Krise zu sehen. Da denkt man nach dem Aufstehen nichts böses, geht ins Netz und liest sich durch die Zeitungen. Frankreich will im großen Stil verstaatlichen, Deutschland lacht darüber, denkt parallel aber über Hilfen für die Autoindustrie nach. Die erste Bank, Bayern LB, bedient sich an Steuergeldern und zapft als erste den Banken-Rettungs-Fond an. Ackermann verzichtet auf seinen Bonus, und es kommt einem fast so vor, als wolle er dafür auch noch gelobt werden.

Dann ist die tägliche Dosis erreicht, der Browser schließt sich, aber der Eindruck, dass unsere Politiker nicht mehr wissen, was sie da eigentlich tun, der bleibt.

500 Milliarden – auch wenn es wahrscheinlich (hoffentlich) nie soweit kommt, dass die kompletten 500 verliehen werden müssen – für die Leute, die das Geld verbrannt haben. Diesen wird damit ein sicheres Netz aufgespannt  in das sie fallen können, wenn sie beim zocken wieder mal Pech haben sollten. Natürlich schmerzt die Deckelung der Gehälter in der Phase der Kreditnahme beim Staat, aber Hallo, mit genug Boni vor der Krise sollten die Konten doch sowieso voll sein.

Und nun eventuell auch ein Paket für die Autoindustrie? Wenn es nur um den Erhalt der Jobs ginge, den Familien die dahinter stehen, dann ja, aber auch hier gab es Fehler in der Führung. Eine falsche Ausrichtung der Flotten die mit der Ölkrise einfach nicht mehr tragbar und nicht mehr zu verkaufen ist, ist wohl einer der Hauptgründe für die Absatzprobleme, nicht nur die Finanzkrise.

Alles Fehler aus denen man lernen kann, wenn man auf die Nase fällt, aber das verhindert unsere Regierung gerade, leider.

Edith: Und deshalb, werden wir in dieser Welt leider weiter zurückfallen.

Man kommt nicht umhin …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.