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Bisherige Teile dieser Artikelserie:
1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6

Im letzten Teil dieser Reihe will ich die letzten Informationen liefern, die in den vorangegangenen Teilen angekündigt, aber bis jetzt nicht geliefert wurden.

Zuvor will ich allerdings ein paar Worte zu meinen Erfahrungen mit dem bisherigen System kund tun. Nach der Umstellung auf das NAS als Lieferant der Videos (via NFS), funktioniert das System tadellos. Ich konnte sogar das Importieren und Anzeigen der Fanposter in XBMC wieder aktivieren, ohne das der kleine Pi dadurch in die Knie gezwungen wurde. Die Thumbnails und Coverbilder werden allerdings nicht auf dem Raspberry Pi gespeichert, sondern ebenfalls auf einer NFS-Freigabe des NAS. Dabei ist der Pi ein klein wenig übertaktet. Solltet ihr das auch vor haben, müsst ihr etwas rum spielen. Je nach Pi und dem umgebenden Gehäuse ändern sich die jeweiligen Einstellungen ein wenig.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn der kleine Pi auch Videos von Amazon Prime abspielen könnte, aber das scheitert immer noch am nötigen und leider fehlenden DRM. Wie bereits in Teil 5 geschrieben, gibt es hier ein paar Workarounds, aber die überzeugen leider alle nicht. Ich hoffe inständig, dass es hier bald ein paar Alternativen geben wird. Zum Beispiel ein Streamen über XBMC direkt oder Chromecast. Vielleicht wird es auch irgendwann die neue Box von Amazon “Amazon Fire TV”, hier muss sich aber erst noch zeigen, ob XBMC parallel installiert werden kann oder in wie weit die Box auf lokale Inhalte zugreifen und diese über Smartdevices verfügbar machen kann.  Im Moment, bin ich mit meinem Setup zufrieden.

Kommen wir zu den Informationen die noch fehlen, das war die HTML-Ausgabe der Filmdatenbank.

An für sich hat XBMC dies schon implementiert. Wenn ihr die IP-Adresse eures Pi’s in euren Browser eingebt, sollte dort die XBMC-HTML-Seite zu sehen sein. Diese bietet allerdings weit mehr Möglichkeiten als nur das Anzeigen der Filme, über diese Seite könnt ihr XBMC auch steuern.

Ein nettes Feature, was auch einige Apps wie z.B. Yatse zur Steuerung von XBMC mittels Smartphone nutzen. Aber eher schlecht, wenn ihr nur eure Filmdatenbank an Freunde weiter geben wollt.

Als Alternative kann ich das Tool XBMCMovieList empfehlen. Das Programm gibt es für alle Betriebssysteme zum Download. Nach der Eingabe der IP-Adresse eures Pi’s wird die dort hinterlegte Datenbank ausgelesen, ebenso die Cover und daraus eine ansehnliche Website erstellt. Diese könnt ihr dann mittels Dropbox oder über einen Webserver ins Netz stellen und mit euren Freunden teilen.

So sollte es kein Problem sein, schon vor dem Videoabend den zu zeigenden Film auszuwählen!

Damit bin ich mit meiner Reihe über den kleinen Pi am Ende, warten wir auf das nächste Projekt! 😉

Mediencenter mit XBMC und Zuspielern für Fernseher und Monitore (Raspberry Pi) – Teil 6

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