VW JETTA C – BJ. 1981
Bisherige Teile dieser Artikelserie:
1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8
Weitere Artikelserien zum Jetta:
Serie 1 - 2011 bis 2013
Serie 2 - 2014 bis heute

Fast ein halbes Jahr ist der letzte Beitrag dieser Serie nun schon her, leider nicht wegen Faulheit zum Schreiben, sondern schlicht wegen fehlender Ergebnisse. Nun ist das Tief aber fast durchschritten, ein Großteil der Reinigungsarbeiten ist abgeschlossen und demnächst startet dann der Wiederaufbau.

In den letzten Wochen habe ich mich vor allem um den Motorraum gekümmert. Mit Flex und Drahtigel kann man hier nur an wenigen Stellen was reißen, vieles ist zu verwinkelt oder einfach nicht zugänglich mit den Elektrogeräten. Abhilfe schafft hier eine Sandstrahlpistole. Ich hatte mir vor einigen Monaten bei Amazon eine recht gute Strahlpistole nebst Strahlgut zugelegt. Ich wollte sie vor allem für Kleinteile nutzen, nun kam sie aber im Motorraum doch zum Großeinsatz.

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Gleich vorweg will ich sagen, dass beim Umgang mit Strahlpistolen vorsichtig umgegangen werden muss. Ganzkörperschutz ist angesagt, eine gute Brille ist Pflicht, ebenso eine Atemmaske! Ich hatte mir diese Gesichtsmaske besorgt, nachdem ich einige andere Brillen getestet hatte.  Schutzfolie auf den Brillen oder dem Gesichtsschutz sind sehr zu empfehlen, da die Scheiben schnell blind werden.
Unten links ein Vorher/Nachher-Beispiel eines Auspuffhalters. Unten rechts sieht man noch die Rostspuren des Batteriehalters um den herum schon gestrahlt worden war. Da die Batterie aber nach hinten in die Reserveradmulde wandert, wird vorne ein ganz klein wenig ge-cleant. Außer den Batteriehalter umfasst das ansonsten nur die Befestigungsbleche der Benzin- und Bremsleitungen, welche durch Clips ersetzt werden (s. letzte Bildreihe, rechts, blaue Clips).

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Sollte dem Jetta ein weiterer Oldtimer folgen (was ich eigentlich vorhabe), so werde ich den Schritt des Reinigens dann anders regeln und den Wagen bei Profis komplett strahlen lassen. Das erspart einem diese dreckige Arbeit, geht mit dem richtigen Werkzeug (Eis strahlen, “echte” Strahlpistole, …) deutlich effektiver und ist mit ca. 1000€ für alles nicht billig, aber gut und bequem. Erkauft wird diese Bequemlichkeit durch den Mehraufwand des Füllerns, da die Oberfläche natürlich aufgerauht ist. Abschließend dann noch der Beweis, dass der Aufbau bald beginnt: Die Schweißbleche für den Windlauf sind da, und die Grundierung und der Lack für den Unterboden, Motorraum und die Achsteile.

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VW JETTA C – BJ. 1981 – Restauration – Teil 8

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